Celine SCHROEDER Lörrach
celine@artshock.net
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Die Idee der „galerie automatique“ hat mich spontan angesprochen. Mir gefällt die Idee, meine künstlerische Reflexion auf gesellschaftliche Entwicklungen auf diese ungewöhnliche Art zu„vermarkten“.
Für den Automaten habe ich Mini-Frauenskulpturen aus Plastik entworfen. Die “plastic beauties” sind ein Widerspruch in sich. Ihr Aussehen gleicht einer ursprünglich, archaischen Körperlichkeit, wo hingegen ihre Namen auf körperästhetische Wunschvorstellungen verweisen. Sie sind kulturelles Spiel und Gegenentwurf zum Jugend- & Schönheitswahn unserer Gesellschaft. Die Tendenz zur Standardisierung körperlicher Merkmale nach Katalog und die Angleichung an modische Ideale nehmen zu. Menschendesign wird zur realen Gegebenheit. Entsprechend sind auch die Wünsche der Patientinnen und Patienten, die nicht nur einfach einen Makel beseitigt haben wollen, sondern nach Anpassung an spezifische Merkmale von Schönheitsvorbildern verlangen. Es hat den Anschein, als fühle sich die halbe Menschheit nicht mehr wohl in der eigenen Haut.
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2003-2006
- Kunststudium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst
Basel (CH)
2002 - Kunststudium
(Bachelor Degree) an der Willem de Kooning Academy,
Rotterdam (NL)
2006
- Act, Performance Event im centre d’art contemporain,
Genève und Ost-Quai, Basel (CH)
2005
- BIM, 11th biennal of moving images, Genève (CH)
2005
- Les yeux de la ville`05, soirèes performances,
Genève (CH)
2004
- Electric rendez-vouz, Gruppenausstellung im [plug.in], Basel
(CH)
2004
- Schweizer Durch Schnitt, Gruppenausstellung, Berlin (D)
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Als KünstlerIn versuche ich, das "Bild der Frau", sowie es in der breiten Öffentlichkeit erscheint, zu erweitern. Dieses Bild wird geprägt von den Massenmedien unserer visuellen Bildkultur. In meinen Arbeiten untersuche ich, welche Rollen der Frau durch diese Bildprägungen zugewiesen werden. Gleichzeitig interessiert mich, wie Frauen in der Bildenden Kunst dargestellt werden. Dieses Bild wurde über Jahrhunderte von Männern geprägt (auch in der heutigen Mediengesellschaft prägen meistens Männer das was als weiblich anzusehen ist). Die daraus entstehenden Stereotypen - Heilige, Muse, Mutter, Hure usw. - sind generalisierend und die Sichtweise ist einseitig-männlich.
Meine Arbeit ist die einer Sammlerin in einer multivisuellen Umwelt. Ich suche Rohmaterial, in dem sich die festgefahrenen Sichtweisen der Massenmedien manifestieren, welches ich dann in meinen Zeichnungen, Bildern und Videos interpretiere. Ich versuche Sichtschablonen, Clichés und Stereotypen zu analysieren und durch Überzeichnung ihre Einseitigkeit zu entlarven.


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